Hochwasserschutz in Holdorf – Eine Region, die unter Wassermangel leidet und gegen Versteppung kämpft!

Seit nahezu 5 Jahren bewegt ein potentielles Hundertjähriges Hochwasser die Gemüter von Verwaltung, Gemeinderat und betroffenen Bürgern. In jahrelanger Kleinarbeit haben Planer erhoben, bemessen und berechnet; angetrieben von immer neuen Ideen und Varianten der Teilnehmer des Planung- und Umweltausschusses und des Runden Tisches.

Mögliches Hochwasser in Holdorf

Anlage 3.2 – Lageplan ÜSG Tiefenkarte

Für uns arbeiten Stephan Möhring, Martin Fischer und Thomas Börgerding an dem Projekt mit und haben die SPD -Wichtigkeiten eingebracht:

Ökologie muss in der Entscheidungsfindung eine große Rolle spielen.Eine naturnahe Umleitung wertet ökologisch auf und ermöglicht der Gemeinde mit entsprechenden Ökopunkten Zuschüsse des Landes.Weitere Verrohrung des Baches ist nicht zukunftsfähig.Favorisiert wird z.Zt. das Anlegen einer Umleitung, die bei Starkregenereignissen das Wasser des Mühlenbachs um den Ort herum leitet und soÜberschwemmung im Ort verhindert.

Die abschließend zu klärende Frage ist: Wo beginnt die Abzweigung? Wir glauben, dass  die einmalige Teichanlage des Hofes Thien durchaus einen Ökostandort für unsere Schulen und Kindergärten darstellt und somit erhalten werden muss. Auch der angrenzende Lehrpfad erfreut sich großer Beliebtheit und ist ein Kleinod für Holdorf. Dieses gilt es zu berücksichtigen.

Ein wichtiges Argument für eine Umleitung des Mühlenbaches ohne Verrohrung ist eine biologische Aufwertung des Gewässers. Dieses dient einerseits Flora und Fauna, dem Erholungswert der Menschen, verhilft andererseits durch die zu erwerbenden Ökopunkte dieser Maßnahme der Gemeinde zu erheblichen Zuschüssen. Diese Gesichtspunkte dürften für jeden Naturfreund und Steuerzahler von Bedeutung sein.

Der Verlauf der Umleitung muss sich nach geographischen Gegebenheiten richten, um eine Fließfähigkeit zu erhalten. Die Eisenbahn muss unterführt werden, das Wasserschutzgebiet berücksichtigt und geschützt. Wichtig ist, dass möglichst wenige wertvolle Ackerflächen durch eine Umleitung durchschnitten werden. Genehmigungsfähigkeit und  Finanzierbarkeit stellen eine weitere Herausforderung dar.Viele Aspekte müssen unter einen „Hut“. Dies ist die Kunst des runden Tisches und im Abschluss die des Gemeinderates.

Bürgerinteressen und -einwände anhören und ernst nehmen sind uns ein wichtiges Anliegen: Anregungen und andere Blickwinkel sind in der Entscheidungsfindung eine Bereicherung. Aber Einzelinteressen müssen in das Ganze eingefügt werden und zu einer verantwortungsvollen Entscheidung führen.

Bis zum Sommer soll die Entscheidungsfindung abgeschlossen sein. Die Bürger sind immer wieder auf Versammlung und durch die Beteiligung am Runden Tisch einbezogen worden. Hoffen wir auf eine hohe Akzeptanz  aller Beteiligten und Betroffenen.

Wir wollen das Unsere dazu tun. Sprechen Sie gerne unsere drei „Experten“ an.

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